Zinsänderungsrisiko: Definition und wie Sie es begrenzen

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Das Zinsänderungsrisiko ist das Risiko, dass sich der Zins nach Ende der Zinsbindung oder bei variablen Krediten verschlechtert.

Was ist das Zinsänderungsrisiko?

Bei Baufinanzierungen ist der Zins nur für die Zinsbindung fest. Danach gelten die dann aktuellen Marktzinsen. Steigen sie, steigt die Belastung. Auch bei variablen Krediten wie Dispo und Rahmenkredit kann sich der Zins ändern.

Wie begrenzen Sie es?

Mit langer Zinsbindung, höherer Tilgung, Sondertilgungen und gegebenenfalls einem Forward-Darlehen. Wichtig ist, bei der Planung auch höhere Zinsen durchzurechnen.

Beispiel

Bei 150.000 Euro Restschuld bedeutet ein Zinsanstieg von 3 % auf 5 % rund 3.000 Euro mehr Zinsen pro Jahr.

Das sollten Sie wissen

  • Rechnen Sie Stresstests mit höheren Zinsen.
  • Eine kleinere Restschuld verringert das Risiko.
  • Forward-Darlehen sichern Zinsen für später.

Häufige Fragen zu Zinsänderungsrisiko

Betrifft das Risiko auch Ratenkredite?

Meist nicht, weil der Zins dort für die gesamte Laufzeit fest ist.

Wie plane ich dafür?

Mit Stresstest und ausreichend Puffer in der Haushaltsrechnung.

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Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.