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Wer in Rente ist, bekommt oft zu hören, dass ein Kredit „nicht mehr geht“. Das stimmt so pauschal nicht. Banken schauen auf das regelmäßige Einkommen, die Laufzeit und das Alter bei Laufzeitende. Es gibt aber Hürden, die man kennen sollte.
Worauf Banken bei Rentnern achten
- Regelmäßiges Einkommen: Rente aus gesetzlicher, betrieblicher oder privater Vorsorge zählt.
- Alter bei Laufzeitende: Viele Banken haben interne Altersgrenzen, die sich je nach Anbieter unterscheiden. Fragen Sie nach.
- Laufzeit: Kürzere Laufzeiten sind häufiger und oft günstiger insgesamt.
- Bonität: Schufa und bestehende Verpflichtungen zählen wie bei jedem anderen.
So erhöhen Sie Ihre Chancen
- Rentenbescheid und Kontoauszüge bereithalten.
- Eine Rate wählen, die deutlich unter Ihrem freien Einkommen liegt.
- Kürzere Laufzeit wählen.
- Konditionenanfragen bei mehreren Banken stellen.
- Gegebenenfalls Mitkreditnehmer (Partner, Kind) einbinden.
Vorsicht bei Restschuldversicherung und Vorkosten
Gerade Älteren werden teure Restschuldversicherungen angeboten. Sie sind freiwillig. Seriöse Banken verlangen vor Auszahlung nie eine Gebühr.
Häufige Fragen
Bekommen Rentner einen Kredit ohne Bürgschaft?
Ja, wenn die Rente die Raten trägt. Eine Bürgschaft ist nicht grundsätzlich nötig. Sie kann aber bei schwacher Bonität helfen.
Gibt es eine Altersgrenze?
Das Gesetz kennt keine. Einzelne Banken setzen aber interne Grenzen für das Alter bei Laufzeitende.
Ist eine Restschuldversicherung Pflicht?
Nein. Sie ist freiwillig und erhöht die Kosten.
Welche Alternativen gibt es?
Kleinere Summen über den Dispo vermeiden, Ratenzahlung beim Händler, Hilfe der Kommune oder Schuldnerberatung bei Engpässen.
Fazit
Mit planbarer Rente, vorsichtiger Rate und Vergleich mehrerer Angebote ist ein Kredit auch im Ruhestand möglich. Grundlagen finden Sie im Ratenkredit-Ratgeber.
