Restschuldbefreiung: Definition, Ablauf und Folgen

Werbung – diese Seite kann Hinweise zu Partnern enthalten. Mehr dazu

Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Die Restschuldbefreiung befreit Privatpersonen nach einem Insolvenzverfahren von verbleibenden Schulden, wenn sie ihre Pflichten erfüllt haben.

Was ist die Restschuldbefreiung?

Nach einem Verbraucherinsolvenzverfahren können verbleibende Schulden erlassen werden. Das Verfahren dauert nach der geltenden Rechtslage in der Regel drei Jahre. In dieser Zeit müssen Sie pfändbares Einkommen abführen und Pflichten erfüllen.

Welche Schulden bleiben?

Bestimmte Forderungen sind ausgenommen, etwa Unterhaltsschulden aus vorsätzlicher Pflichtverletzung oder Forderungen aus vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlungen. Eine Beratung vor dem Antrag ist wichtig.

Beispiel

Nach drei Jahren Verfahren und Erfüllung der Pflichten erteilt das Gericht die Restschuldbefreiung. Danach können Sie wieder neu starten, auch wenn Einträge noch eine Weile sichtbar bleiben.

Das sollten Sie wissen

  • Beratung durch Schuldnerberatungen ist Pflichtbestandteil des Weges.
  • Die Schufa-Einträge werden nach Fristen gelöscht.
  • Kredite sind in dieser Zeit praktisch nicht möglich.

Häufige Fragen zu Restschuldbefreiung

Wie lange dauert das Verfahren?

In der Regel drei Jahre.

Welche Schulden bleiben?

Bestimmte Forderungen, etwa aus vorsätzlichen Pflichtverletzungen, sind ausgenommen.

Verwandte Begriffe

Mehr Hintergrund: Kredit nach Privatinsolvenz · Alle Fachbegriffe

Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.