Negativmerkmal (Schufa): Definition, Arten und Löschfristen

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Ein Negativmerkmal ist ein Schufa-Eintrag, der auf Zahlungsprobleme hinweist, zum Beispiel Inkasso, Kreditkündigung oder Insolvenz. Es erschwert Kredite erheblich.

Was ist ein Negativmerkmal?

Gemeint sind Einträge zu Zahlungsstörungen, etwa titulierte Forderungen, Kündigungen wegen Zahlungsverzugs, eidesstattliche Versicherung oder Verbraucherinsolvenz. Sie signalisieren Banken ein erhöhtes Ausfallrisiko.

Wie lange bleiben sie gespeichert?

Die Fristen sind gesetzlich und durch Verhaltensregeln begrenzt. Erledigte Einträge werden nach einigen Jahren gelöscht. Prüfen Sie Ihre Datenkopie, ob Einträge noch aktuell sind.

Was tun bei einem Negativmerkmal?

Offene Forderungen klären, Erledigung melden lassen, falsche Einträge korrigieren lassen und Schuldnerberatung nutzen. Angebote „ohne Schufa“ mit Vorkosten sind meist Betrug.

Beispiel

Ein gekündigter Ratenkredit wegen Rückständen wird gemeldet. Bei neuen Kreditanfragen sehen Banken diesen Eintrag und lehnen häufig ab, bis er erledigt oder gelöscht ist.

Das sollten Sie wissen

  • Erledigte Einträge bleiben noch eine Weile sichtbar.
  • Falsche Einträge können Sie korrigieren lassen.
  • Nicht jede Absage beruht auf einem Negativmerkmal.

Häufige Fragen zu Negativmerkmal

Gibt es Kredite trotz Negativmerkmal?

Bei seriösen Banken selten. Prüfen Sie Alternativen und holen Sie Beratung.

Kann ich Einträge löschen lassen?

Falsche oder veraltete ja, richtige erst nach Ablauf der Fristen.

Verwandte Begriffe

Mehr Hintergrund: Ratgeber Kredit ohne Schufa · Alle Fachbegriffe

Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.