Pfändungsschutzkonto (P-Konto): Definition, Einrichtung und Freibetrag

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Das Pfändungsschutzkonto schützt auf einem Girokonto einen monatlichen Grundfreibetrag vor Pfändung durch Gläubiger.

Was ist ein P-Konto?

Ein normales Girokonto kann bei Pfändung gesperrt werden. Beim P-Konto bleibt ein gesetzlicher Freibetrag automatisch frei, sodass Miete, Strom und Lebensmittel bezahlt werden können.

Einrichtung

Sie können ein bestehendes Konto beantragen umzuwandeln. Die Umwandlung ist für Kunden eines Instituts ein gesetzlicher Anspruch. Ein Konto darf nur als P-Konto geführt werden.

Freibetrag

Der Grundfreibetrag wird regelmäßig angepasst. Für Unterhaltspflichten oder Sozialleistungen kann eine Bescheinigung den Freibetrag erhöhen. Die Höhe können Sie bei der Schuldnerberatung erfragen.

Beispiel

Ihr Gehalt geht auf das P-Konto. Obwohl ein Gläubiger pfändet, können Sie den Freibetrag weiter für laufende Kosten nutzen.

Das sollten Sie wissen

  • Ein P-Konto ersetzt keine Lösung für Schulden.
  • Bescheinigungen können den Freibetrag erhöhen.
  • Nutzen Sie Beratungsstellen für die Einrichtung.

Häufige Fragen zu Pfändungsschutzkonto

Kostet ein P-Konto mehr?

Banken dürfen Gebühren verlangen, die angemessen sein müssen.

Kann jeder ein P-Konto haben?

Jeder Verbraucher kann sein Konto in ein P-Konto umwandeln lassen.

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Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.