Immobiliardarlehen: Definition und Besonderheiten

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Ein Immobiliardarlehen ist ein durch ein Grundpfandrecht auf eine Immobilie gesichertes Darlehen, etwa eine Baufinanzierung.

Was ist ein Immobiliardarlehen?

Es dient dem Kauf, Bau oder der Modernisierung einer Immobilie und wird durch eine Grundschuld gesichert. Wegen der Sicherheit sind die Zinsen niedriger als bei unbesicherten Krediten.

Wodurch unterscheidet es sich vom Ratenkredit?

Beträge und Laufzeiten sind höher, es gibt eine Zinsbindung, und es gelten Sonderregeln: Die Vorfälligkeitsentschädigung ist nicht auf ein Prozent begrenzt, und nach zehn Jahren besteht ein Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB.

Beispiel

Ein Darlehen über 250.000 Euro mit zehn Jahren Zinsbindung ist ein typisches Immobiliardarlehen. Nach zehn Jahren kann es mit sechs Monaten Frist kostenfrei gekündigt werden.

Das sollten Sie wissen

  • Die Immobilie haftet als Sicherheit.
  • Vorfälligkeitsentschädigung kann hoch sein.
  • Förderkredite lassen sich kombinieren.

Häufige Fragen zu Immobiliardarlehen

Gilt das Widerrufsrecht auch hier?

Ja, für Verbraucher, mit besonderen Regeln für Altverträge.

Wie lange läuft es?

Meist zwanzig bis dreißig Jahre, mit Zinsbindung von fünf bis zwanzig Jahren.

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Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.