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Was zählt zum Eigenkapital?
Ersparnisse, Bausparguthaben, Wertpapiere, verkaufbare Vermögenswerte, Eigenleistungen am Bau und Geschenke oder Erbschaften von Familienmitgliedern. Nicht dazu zählen andere Kredite.
Warum ist Eigenkapital wichtig?
Die Bank trägt weniger Risiko, wenn Sie Eigenmittel einbringen. Der Beleihungsauslauf sinkt, der Zins wird oft niedriger. Außerdem fallen beim Immobilienkauf Nebenkosten an, die Banken nicht immer mitfinanzieren.
Wie viel ist sinnvoll?
Eine feste Mindestgrenze gibt es nicht. Üblich sind die Kaufnebenkosten plus ein Teil des Kaufpreises, oft rund 20 % insgesamt. Mit weniger Eigenkapital sind Finanzierungen möglich, aber teurer.
Beispiel
Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro und 60.000 Euro Eigenkapital (20 %) müssen 240.000 Euro finanziert werden. Zusätzlich fallen Kaufnebenkosten an, die je nach Bundesland grob 7 bis 15 % betragen.
Das sollten Sie wissen
- Ein Notgroschen sollte nicht komplett ins Eigenkapital fließen.
- Mehr Eigenkapital senkt die monatliche Rate und die Zinskosten.
- Bei geringem Eigenkapital lohnt sich der Blick auf Förderungen wie KfW.
Häufige Fragen zu Eigenkapital
Geht Baufinanzierung ohne Eigenkapital?
In Ausnahmefällen, aber meist mit höherem Zins und strengeren Anforderungen.
Zählen Schenkungen als Eigenkapital?
Ja, wenn sie rechtlich sauber nachgewiesen sind.
Dr. Klein (Werbung) Deutsche Bank (Werbung) Commerzbank (Werbung)
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