Wohlverhaltensphase: Definition und Pflichten

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Die Wohlverhaltensphase ist der Zeitraum im Insolvenzverfahren, in dem Schuldner bestimmte Pflichten erfüllen müssen, um am Ende die Restschuldbefreiung zu erhalten.

Was ist die Wohlverhaltensphase?

Sie ist die Phase der Restschuldbefreiung, in der pfändbares Einkommen an einen Treuhänder geht. Der Schuldner muss einer angemessenen Erwerbstätigkeit nachgehen oder sich darum bemühen und Änderungen mitteilen.

Welche Pflichten gelten?

Dazu zählen Auskunftspflichten, Herausgabe von Erbschaften zur Hälfte und das Verbot, einzelne Gläubiger zu bevorzugen. Verstöße können die Restschuldbefreiung gefährden.

Beispiel

Ein Schuldner mit Einkommen über der Pfändungsfreigrenze führt den pfändbaren Teil an den Treuhänder ab. Erhält er eine Erbschaft, muss er die Hälfte herausgeben.

Das sollten Sie wissen

  • Neue Schulden sollten vermieden werden.
  • Beratung hilft bei den Pflichten.
  • Kredite sind in dieser Zeit kaum erhältlich.

Häufige Fragen zu Wohlverhaltensphase

Wie lange dauert die Phase?

Sie ist Teil des insgesamt in der Regel dreijährigen Verfahrens.

Was passiert bei Pflichtverstoß?

Die Restschuldbefreiung kann versagt werden.

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Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.