Volltilgerdarlehen: Definition, Vor- und Nachteile

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Ein Volltilgerdarlehen wird innerhalb der Zinsbindung vollständig getilgt. Danach ist keine Anschlussfinanzierung nötig.

Was ist ein Volltilgerdarlehen?

Die Rate wird so gewählt, dass die Restschuld am Ende der Zinsbindung null ist. Es ist die sicherste Form der Finanzierung, weil kein Zinsänderungsrisiko bleibt.

Vor- und Nachteile

Vorteil: volle Planungssicherheit, keine Anschlussfinanzierung. Nachteil: hohe Raten, geringere Flexibilität bei Einkommensschwankungen. Es lohnt vor allem bei hoher Zahlungsfähigkeit.

Beispiel

Ein Darlehen über 200.000 Euro mit 4 % Zins und 15 Jahren Zinsbindung hat bei Volltilgung eine Monatsrate von rund 1.479 Euro, deutlich über einer Standardfinanzierung mit 2 % Tilgung.

Das sollten Sie wissen

  • Prüfen Sie, ob die Rate auch bei Einkommenseinbruch tragbar ist.
  • Sondertilgung und Tilgungswechsel erhöhen die Flexibilität.
  • Alternative: höhere Anfangstilgung statt Volltilgung.

Häufige Fragen zu Volltilgerdarlehen

Brauche ich danach eine Anschlussfinanzierung?

Nein, wenn das Darlehen vollständig getilgt ist.

Ist es günstiger?

Meist ja bei den Gesamtzinsen, aber die Rate ist höher.

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Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.