Umschuldung: Definition, Ablauf und wann sie sich lohnt

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Bei einer Umschuldung lösen Sie bestehende Kredite durch einen neuen, meist günstigeren Kredit ab. Sie lohnt sich, wenn die Ersparnis die Ablösekosten übersteigt.

Was bedeutet Umschuldung?

Sie nehmen ein neues Darlehen auf und zahlen damit alte Kredite zurück, zum Beispiel Ratenkredite, Dispo oder Kreditkartenschulden. Ziel ist ein niedrigerer Zins, eine niedrigere Rate oder eine übersichtliche Struktur.

Wann lohnt sie sich?

Bei deutlich niedrigerem Zins, bei teuren Dispo- und Kartenschulden und wenn sich Ihre Bonität verbessert hat. Kurze Restlaufzeiten lohnen selten. Rechnen Sie immer Gesamtkosten statt Raten.

Was kostet sie?

Möglich sind eine begrenzte Vorfälligkeitsentschädigung und Gebühren des neuen Kredits. Bei Ratenkrediten darf die Entschädigung höchstens ein Prozent betragen.

Beispiel

12.000 Euro Restschuld, 36 Monate Rest: alt 11,9 %, neu 6,9 %. Die Raten sinken von 398,00 € auf 369,98 €, die Ersparnis beträgt rund 1.008,79 €.

Das sollten Sie wissen

  • Holen Sie schriftlich die Ablösesumme ein.
  • Nutzen Sie Konditionenanfragen für den Vergleich.
  • Vermeiden Sie Vorkosten-Angebote.

Häufige Fragen zu Umschuldung

Ist eine Umschuldung trotz Schufa möglich?

Bei harten Negativmerkmalen kaum. Kostenlose Schuldnerberatung ist der bessere Weg.

Wie lange dauert eine Umschuldung?

Einige Tage bis wenige Wochen.

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Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.