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Was ist ein Dispokredit?
Banken räumen Kunden oft einen Dispo ein, meist mehrere Monatsgehälter. Man darf das Konto bis zu dieser Grenze überziehen und zahlt dafür Dispozinsen. Der Dispo ist unbefristet, muss aber jederzeit zurückgezahlt werden können.
Warum ist er teuer?
Dispozinsen liegen bei den meisten Banken im zweistelligen Prozentbereich. Sie sind variabel, die Bank kann sie anpassen. Wer dauerhaft im Dispo ist, zahlt jeden Monat Zinsen, ohne zu tilgen.
Alternativen
Für längeren Bedarf ist ein Ratenkredit meist günstiger. Auch ein Konto ohne Dispo oder eine Ratenzahlung beim Händler kann sinnvoll sein. Wer im Dispo festsitzt, sollte den Kredit umschulden.
Beispiel
Bei 3.000 Euro dauerhaftem Dispo und 12 % Zins zahlen Sie rund 360 Euro Zinsen pro Jahr. Ein Ratenkredit über 3.000 Euro, 24 Monate, 7 %, kostet insgesamt rund 223,63 € Zinsen und ist danach getilgt.
Das sollten Sie wissen
- Der Dispo ist nur für kurze Engpässe gedacht.
- Dispozinsen werden meist auf den Tagesstand berechnet.
- Die Bank kann den Dispo kürzen oder kündigen.
Häufige Fragen zu Dispokredit
Wie hoch sind Dispozinsen?
Sie unterscheiden sich je Bank und liegen meist im zweistelligen Bereich. Prüfen Sie den Preisaushang Ihrer Bank.
Kann ich den Dispo umschulden?
Ja. Ein Ratenkredit ersetzt die teure Überziehung durch feste Raten.
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