Sondertilgung: Definition, Vorteile und wann sie sich lohnt

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Zahlung auf einen Kredit über die reguläre Rate hinaus. Sie senkt die Restschuld und spart Zinsen.

Was ist eine Sondertilgung?

Zusätzlich zur Rate zahlen Sie einen Betrag auf den Kredit, etwa aus Bonus, Steuererstattung oder Erbschaft. Er wird auf die Restschuld angerechnet und reduziert künftige Zinsen.

Wann lohnt sie sich?

Je früher in der Laufzeit, desto größer die Zinsersparnis. Sie lohnt sich besonders bei hohen Zinsen. Prüfen Sie, ob die Bank Sondertilgungen kostenlos erlaubt oder eine Entschädigung verlangt.

Bei Baufinanzierungen

Dort sind Sondertilgungen oft nur bis zu einer jährlichen Grenze, zum Beispiel fünf Prozent der Darlehenssumme, kostenlos. Höhere Beträge können Vorfälligkeitsentschädigung auslösen.

Beispiel

Sie zahlen bei einem Kredit mit 10.000 Euro Restschuld und 9 % Zins nach einem Jahr 2.000 Euro Sondertilgung. Dadurch sinken die Zinsen der verbleibenden Laufzeit spürbar, und der Kredit endet früher.

Das sollten Sie wissen

  • Beim Ratenkredit dürfen Sie jederzeit vorzeitig zurückzahlen.
  • Beachten Sie die gesetzliche Begrenzung der Vorfälligkeitsentschädigung.
  • Fragen Sie vor Vertragsabschluss nach den Konditionen.

Häufige Fragen zu Sondertilgung

Ist Sondertilgung immer kostenlos?

Nicht immer. Bei Immobilienkrediten ist sie oft begrenzt, bei Ratenkrediten kann Entschädigung anfallen.

Verkürzt Sondertilgung die Laufzeit oder die Rate?

Das hängt vom Vertrag. Meist wird die Laufzeit verkürzt.

Passende Angebote (Werbung): Konditionen werden individuell berechnet, bitte beim Anbieter prüfen.

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Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.