Laufzeit beim Kredit: Definition und wie Sie die richtige wählen

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Die Laufzeit ist der Zeitraum, in dem ein Kredit zurückgezahlt wird. Längere Laufzeiten senken die Rate, erhöhen aber die Gesamtkosten.

Was bedeutet Laufzeit?

Die Laufzeit beginnt mit der Auszahlung und endet mit der letzten Rate. Sie wird in Monaten angegeben. Beim Ratenkredit sind 12 bis 84 Monate üblich, teilweise bis 120 Monate.

Wie beeinflusst sie Rate und Zins?

Eine längere Laufzeit verteilt die Tilgung auf mehr Monate, die Rate sinkt. Gleichzeitig fallen länger Zinsen an, die Gesamtkosten steigen. Manche Banken verlangen für lange Laufzeiten höhere Zinsen.

Wie finden Sie die passende Laufzeit?

Wählen Sie die kürzeste Laufzeit, bei der die Rate auch in schwierigen Monaten sicher tragbar bleibt. Sondertilgungen und Ratenanpassungen geben zusätzliche Flexibilität.

Beispiel

Ein Kredit über 10.000 Euro bei 7 % kostet bei 24 Monaten eine Rate von 447,73 €, bei 72 Monaten 170,49 €. Die Zinskosten steigen von 745,42 € auf 2.275,28 €.

Das sollten Sie wissen

  • Kurze Laufzeit spart Zinsen, belastet aber das Budget stärker.
  • Sondertilgungen verkürzen die tatsächliche Laufzeit.
  • Zu lange Laufzeiten binden Sie unnötig.

Häufige Fragen zu Laufzeit

Welche Laufzeit ist am besten?

So kurz wie möglich bei tragbarer Rate.

Kann ich die Laufzeit nachträglich ändern?

Manche Banken erlauben Ratenanpassungen oder Laufzeitverlängerungen, oft gegen Gebühr.

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Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.