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Was bedeutet Bonität?
Das Wort kommt vom lateinischen „bonitas“ und meint Güte oder Kreditwürdigkeit. Banken schätzen damit ein, ob ein Kunde seine Raten voraussichtlich pünktlich zahlt. Je besser die Bonität, desto günstiger der Zins. Bei schlechter Bonität steigen Zinsen oder die Bank lehnt ab.
Woraus ergibt sich die Bonität?
Wichtige Faktoren sind Einkommen und Beschäftigungsdauer, Ausgaben und bestehende Kredite, das Zahlungsverhalten laut Schufa, die Kontoführung sowie die Lebenssituation, zum Beispiel Familienstand und Kinder. Banken rechnen daraus eine Haushaltsrechnung und prüfen den Schufa-Score.
Wie verbessere ich meine Bonität?
Zahlungen pünktlich leisten, laufende Kredite abbauen, das Konto im Plus halten, Schufa-Einträge prüfen und falsche Daten korrigieren lassen, nicht zu viele Kreditanfragen stellen und Verträge sauber kündigen.
Beispiel
Zwei Kunden beantragen jeweils 10.000 Euro. Die eine hat ein unbefristetes Gehalt und pünktliche Zahlungen, der andere zwei laufende Kredite und häufig überzogenes Konto. Die Bank bietet ihr vielleicht 6 %, ihm 10 % oder lehnt ab.
Das sollten Sie wissen
- Bonität ist keine feste Zahl, sondern eine Einschätzung der jeweiligen Bank.
- Die Schufa liefert Daten, entscheidet aber nicht über den Kredit.
- Mitkreditnehmer mit guter Bonität können Zins und Zusage verbessern.
Häufige Fragen zu Bonität
Wie erfahre ich meine Bonität?
Fordern Sie eine kostenlose Schufa-Datenkopie an und prüfen Sie sie. Die Bank entscheidet jedoch selbst.
Beeinflusst eine Kreditanfrage die Bonität?
Konditionenanfragen nicht, echte Kreditanfragen können bei häufiger Anzahl den Score belasten.
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