Schufa: Definition, Funktion und Selbstauskunft

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Die Schufa ist die größte deutsche Auskunftei. Sie speichert Informationen zu Krediten, Konten und Zahlungsverhalten und liefert Banken eine Bonitätsprognose.

Was macht die Schufa?

Die Schufa Holding AG sammelt Daten über Kredite, Girokonten, Mobilfunkverträge und Zahlungsstörungen. Banken, Vermieter und Händler fragen bei der Schufa an, wie zuverlässig ein Kunde zahlt. Die Schufa entscheidet nicht über Kredite, sie liefert nur Informationen.

Selbstauskunft

Sie haben nach Art. 15 DSGVO einmal jährlich Anspruch auf eine kostenlose Datenkopie. Prüfen Sie diese auf Fehler und lassen Sie falsche oder veraltete Einträge korrigieren.

Löschfristen

Einträge werden nach gesetzlichen Fristen gelöscht. Erledigte Zahlungsstörungen bleiben meist einige Jahre gespeichert.

Beispiel

Sie beantragen einen Kredit. Die Bank fragt bei der Schufa an und erhält Ihre Daten und einen Score. Auf dieser Basis entscheidet sie über Zusage und Zins.

Das sollten Sie wissen

  • Es gibt auch andere Auskunfteien wie CRIF.
  • Konditionenanfragen beeinflussen den Score nicht.
  • Falsche Einträge können Sie korrigieren lassen.

Häufige Fragen zu Schufa

Wie bekomme ich meine Schufa-Auskunft?

Über die Datenkopie nach Art. 15 DSGVO, kostenlos einmal pro Jahr.

Wer darf bei der Schufa anfragen?

Vertragspartner mit berechtigtem Interesse, zum Beispiel Banken.

Verwandte Begriffe

Mehr Hintergrund: Ratgeber Kredit ohne Schufa · Alle Fachbegriffe

Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.