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Was leistet die Restschuldversicherung?
Die Versicherung springt ein, wenn der Kreditnehmer stirbt oder dauerhaft nicht arbeiten kann, bei manchen Tarifen auch bei Arbeitslosigkeit. Sie zahlt dann die Raten oder die Restschuld an die Bank.
Warum wird sie kritisiert?
Verbraucherschützer weisen auf hohe Beiträge, Wartezeiten und Ausschlüsse hin. Der Beitrag wird oft in den Kredit eingerechnet und verteuert ihn durch Zinsen. Banken verdienen an der Vermittlung.
Alternativen
Eine Risikolebensversicherung für den Todesfall und eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind oft günstiger und flexibler. Bei Arbeitslosigkeit helfen Rücklagen und Gespräche mit der Bank.
Beispiel
Bei einem Kredit über 10.000 Euro wird eine Restschuldversicherung von 600 Euro angeboten und mitfinanziert. Sie zahlen Zinsen auf 10.600 Euro, obwohl ausgezahlt nur 10.000 Euro werden.
Das sollten Sie wissen
- Sie ist freiwillig und keine Voraussetzung für den Kredit.
- Achten Sie auf vorausgewählte Kästchen im Online-Antrag.
- Bei Ablösung des Kredits kann eine anteilige Beitragsrückerstattung möglich sein.
Häufige Fragen zu Restschuldversicherung
Brauche ich eine Restschuldversicherung?
Nein. Prüfen Sie Alternativen wie Risikolebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherung.
Kann ich sie kündigen?
Ja, meist mit anteiliger Rückerstattung. Fragen Sie schriftlich nach.
Verwandte Begriffe
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