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Was wird geprüft?
Banken müssen vor einem Verbraucherdarlehen die Kreditwürdigkeit des Kunden prüfen. Sie bewerten Einkommen, Ausgaben, bestehende Verpflichtungen, Schufa-Daten und die Kontoführung. Ziel ist es, Überschuldung zu vermeiden.
Ablauf
Die Bank bittet um Selbstauskunft und Unterlagen, holt eine Schufa-Auskunft ein und rechnet eine Haushaltsrechnung. Aus Einkommen minus feste Ausgaben ergibt sich, welche Rate tragbar ist. Danach entscheidet sie über Zusage und Zins.
Was bedeutet das für Sie?
Geben Sie vollständige und wahre Angaben. Abweichungen zu Unterlagen führen zu Absagen. Wer eine Absage erhält, kann nach dem Grund fragen und gegebenenfalls Auskunft über die verwendeten Daten verlangen.
Beispiel
Bei einem Nettoeinkommen von 2.400 Euro und festen Ausgaben von 1.700 Euro bleiben 700 Euro. Die Bank setzt davon einen Anteil für die Rate an und lässt einen Puffer.
Das sollten Sie wissen
- Die Prüfung dient auch Ihrem Schutz vor Überschuldung.
- Falsche Angaben können rechtliche Folgen haben.
- Sie dürfen eine automatisierte Entscheidung prüfen lassen und Auskunft verlangen.
Häufige Fragen zu Kreditwürdigkeitsprüfung
Warum prüft die Bank meine Kreditwürdigkeit?
Weil das Gesetz es verlangt und sie Ausfälle vermeiden will.
Darf ich eine Absage hinterfragen?
Ja, Sie können nach den Gründen fragen und Auskunft über verwendete Daten verlangen.
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