Kreditvermittler: Definition, Aufgaben und Warnsignale

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Kredit-Lexikon · Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2026

Kurz erklärt: Ein Kreditvermittler bringt Kreditnehmer und Kreditgeber zusammen. Er darf nur bei erfolgreicher Vermittlung eine Vergütung verlangen (§ 655c BGB).

Was macht ein Kreditvermittler?

Vermittler vergleichen oder leiten Anfragen an Banken weiter. Das sind Online-Plattformen, Finanzberater oder Makler. Sie verdienen meist über Provisionen von der Bank.

Seriosität erkennen

Seriöse Vermittler verlangen vorab kein Geld. Sie sind registriert, haben ein vollständiges Impressum und benennen den Kreditgeber. Vorkosten, Garantien und Druck sind Warnsignale.

Wann ist ein Vermittler sinnvoll?

Wenn Sie einen Überblick über mehrere Anbieter wollen oder bei der Hausbank abgelehnt wurden. Achten Sie auf Transparenz zu Provisionen.

Beispiel

Eine Plattform fragt für Ihren Kreditwunsch mehrere Banken an. Nach Zusage zahlt die Bank der Plattform eine Provision. Für Sie ist das im Preis enthalten.

Das sollten Sie wissen

  • Vermittler dürfen keine Vorkosten verlangen.
  • Prüfen Sie den Anbieter in der BaFin-Datenbank.
  • Vergleichen Sie den effektiven Jahreszins auch bei Vermittlern.

Häufige Fragen zu Kreditvermittler

Was darf ein Kreditvermittler kosten?

Nur eine Vergütung bei erfolgreichem Zustandekommen des Kredits.

Sind Vermittler teurer?

Nicht grundsätzlich, aber Provisionen können im Preis stecken.

Passende Angebote (Werbung): Konditionen werden individuell berechnet, bitte beim Anbieter prüfen.

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Hinweis: Allgemeine Information, keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.