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Was ist der Sollzins?
Der Sollzins gibt an, wie viel Prozent Zinsen die Bank pro Jahr auf den ausstehenden Kreditbetrag berechnet. Bei Ratenkrediten ist er in der Regel über die gesamte Laufzeit fest („gebundener Sollzins“). Bei Baufinanzierungen ist er für die Dauer der Zinsbindung festgeschrieben.
Sollzins und effektiver Jahreszins
Der effektive Jahreszins enthält zusätzlich zwingende Kosten und die monatliche Zinsverrechnung. Er ist deshalb höher oder gleich dem Sollzins. Wer nur auf den Sollzins schaut, kann Angebote falsch einschätzen.
Gebunden und variabel
Gebundene Zinssätze bleiben stabil, variable passen sich dem Markt an. Ratenkredite haben meist feste Zinsen, Rahmenkredite und Dispo variable.
Beispiel
Bei 10.000 Euro, 48 Monaten und 6 % Sollzins beträgt die Rate 234,85 €. Der Sollzins gilt auf die jeweilige Restschuld, nicht auf die ursprüngliche Summe.
Das sollten Sie wissen
- Sollzins ohne Gebühren und effektiver Jahreszins liegen dicht beieinander.
- Beworbene „ab“-Zinsen sind meist Sollzins oder effektiver Zins für Top-Bonität.
- Variable Zinsen können sich ändern.
Häufige Fragen zu Sollzins
Ist Sollzins gleich Nominalzins?
Ja, die Begriffe meinen dasselbe.
Warum weicht der effektive Zins ab?
Wegen Gebühren und monatlicher Zinsverrechnung.
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